• Hochzeitsfotograf Alexander Hahn – Blog

    Moderne Hochzeitsfotografie aus Hannover

    "Life is not measured by the breaths we take, but by the moments that take our breath away"

    Alexander Hahn ist Olympus Visionary und Jury-Mitglied des Projektes "Real Weddings", dass sich zum Ziel gesetzt hat echte Reportagefotografie zu fördern.
    www.real-weddings.de

Zum Abschluss des Jahres 2017 möchte ich statt eines üblichen Jahresrückblick auf mein letztes Projekt hinweisen.
Wenn man seine Erfahrung als Hochzeitsfotograf mit der Arbeit als Werbefotograf in Hannover und auch als Interieurfotograf verbinden kann, dann muss das Ergebnis ja toll werden.
Ich hatte die Möglichkeit für das Sheraton Pelikan Hotel, in dem ich schon oft als Hochzeitsfotograf unterwegs war, Werbeaufnahmen für die neue Webseite zu erstellen.
Für mich ist das Design Hotel in Hannover eine der TOP HOCHZEITSLOCATIONS in Hannover. Alles vor Ort, sehr freundliches Personal.
Für alle Heiratswütigen: Schaut mal auf der neuen Webseite www.hochzeitslocationhannover.com vorbei.

Hier einige verwendete Bilder.

In meinen Adern fließt ja, dank meines Vaters, der aus Eutin stammt, auch schleswig-holsteinisches Blut. Ja, ich gebe zu, dass ich ein Meer-Kind bin. So sehr ich auch die Landschaft der Alpen liebe, sobald ich an der See bin, fühle ich mich frei und unbeschwert. Diese Luft, das Klima, das friesisch herbe – toll für einen Urlaub oder einfach mal die Akkus aufzuladen.

Nun sollte mich aber meine Arbeit als Hochzeitsfotograf auf die Insel Wangerooge bringen. Gesa und Carsten kenne ich schon ein paar Jahre und als sie mich fragten, ob ich im September nicht Lust hätte, mit nach Wangerooge zu kommen, um ihre Hochzeit  zu fotografieren, wusste ich, dass es nur ein wunderbarer Tag werden konnte.

Also in aller Herrgottsfrühe in Hannover los nach Harlesiel um die erste Fähre zu bekommen. Bisher war ich schon auf den Inseln Juist und Langeoog – aber diesmal war es eine Premiere für mich. Der Inselflieger flog über mich hinweg, als ich a Hafen ankam. Eine ruhige Fahrt rüber um dann in die urige Inselbahn zu steigen. Das Wetter war eben, wie ein „Sommer“ in Deutschland aussieht – grau und nass. So beschlugen die Fenster in der Bimmelbahn auch schnell und mit Aussicht war erstmal nichts.
Glücklicherweise war die Hochzeit erst am nächsten Tag. So blieb mir Zeit, die Insel ein wenig zu erkunden, was ich auch mit einer 4 Stunden Wanderung machte.

Am nächsten Tag dann nach dem Frühstück die Zedeliusstrasse hinauf in Richtung Café Pudding, wo sich die beiden in entspannter Atmosphäre im Hotel auf ihren großen Tag vorbereiteten. Wir haben schon viel gelacht am Morgen und es ging dann direkt zum alten Leuchtturm, wo auch schon jede Menge Gäste warteten. Es ist schon erstaunlich, dass eine ganze Hochzeitsgesellschaft den Trip auf die Insel unternommen hat um bei dem großen Moment dabei zu sein.

Wir hatten die letzte Trauung an dem Tag und das Wetter war, wie wir es uns nicht hätten besser wünschen können: Strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter.

Nun also die gefühlten 6500 Stufen hoch in das Standesamt-Zimmer im Leuchtturm, welches gerade mal 10-15 Leute in Pinguin-Formation fassen kann.
Einer mit friesischem Humor gespickten Trauung folgten dann die Glückwünsche im Trauzimmer und oben auf der Aussichtsplattform.
Ich gebe ja zu, dass ich Höhenangst habe, aber heute musste ich da durch: Leben mit Ängsten durch Konfrontation und so 😉
Es hat sich aber gelohnt, der Ausblick war unfassbar toll!

Nach den Gratulationen unten am Leuchtturm ging es zum Sektempfang ins Strandlust direkt an der Strandpromenade mit Blick auf die Nordsee und den zahlreichen „Pötten“ draussen am Meer – herrlich!

Wir haben danach noch einige schöne Hochzeitsportraits am Strand geschossen und am Abend ging es dann zum Dinnerempfang, wo der Tag ganz entspannt ausgeklungen ist.

 

Die komplette Hochzeitsreportage entstand mit der Olympus OM-D E-M1 Mark 2 und der Olympus PEN-F. Ein Riesenvorteil sind die kompakten Abmaße der Ausrüstung, wenn man mit wenig Gepäck reisen muss. Da es ja keine Autos auf Wangerooge gibt, kann man natürlich auch nicht mit 3 Pelicase voller Ausrüstung anreisen.

Endlich mal wieder in der Heimat und dann noch zu einer ganz besonderen Hochzeit in einer für mich ganz besondern Familie.

Als mich Eta-Luise anschrieb, was ich denn im Juli machen würde als der Haus- und Hoffotograf in ihrer Familie, war die Freude groß! Ihre Hochzeit mit Rafael, der aus Brakel stammt, war für mich nun schon die insgesamt fünfte Hochzeit in der Familie. Nach Holzminden, Leer, Hannover und den Niederlanden ging es als quasi krönenden Abschluss nach Holzhausen im Kreis Höxter.
Zunächst aber fand das Getting Ready mit ihrer Schwester im Wirtshaus Am Brunnen in Marienmünster-Vörden statt. Nach einigen lustigen und emotionalen Momenten fuhren wir dann in dir Kirche nach Nieheim-Holzhausen, wo der Bräutigam schon auf uns wartete.
Dann traf ich auch erstmals einen Teil meiner ehemaligen Brautpaare, die inzwischen schon ganz tolle Familien haben. Die Wiedersehensfreude auf beiden Seiten war riesig. Für mich sind solche Momente als Hochzeitsfotograf unbezahlbar. Loyalität ist ein hohes Gut für mich und es macht mich stolz hier nicht nur einfach Dienstleiser zu sein, sondern eben irgendwie schon Teil der Familie.
Natürlich hilft es auch dabei wunderbare Momente als Fotograf einzufangen, weil ein großes Vertrauen da ist.

Nach einer schönen Trauung in einer hellen Kirche ging es für das Brautpaar mit der Kutsche zum angrenzenden Gut Holzhausen. Eine wunderbare Location für eine Hochzeit im Weserbergland. Und wenn man ein so liebes Brautpaar hat, verbunden mit einer traumhaften Kulisse, dann sind die Hochzeitsfotos nur ein Klacks – naja, fast 😉 Ein wenig Auge gehört sicher auch dazu.

Ich hoffe, dass ich noch nicht das letzte Mal in dieser Familie als Fotograf unterwegs war. Die ein oder andere Option gäbe es da ja noch.

Hier aber nun die Fotos vom Tag inklusive eines kleinen Gruppenfotos zum Schluss.

 

M o r e   i n f o